Das östliche Ruhrgebiet mit Dortmund als Zentrum ist für uns ein intensives Gutachtergebiet. Gerade auf den konvertierten Industriebrachen, Phoenix West, Westfalenhütte, Hoesch-Gelände, entstehen PV-Großanlagen, bei denen die TAB von DONETZ über Erfolg oder Verzögerung entscheiden. Unsere Sachverständigen prüfen hier regelmäßig die Netzverträglichkeit und begleiten das Anschlussverfahren fachlich.
DONETZ betreibt das Stromverteilnetz in Dortmund mit rund 600.000 Einwohnern. Auf konvertierten Industrieflächen wie Phoenix West entstehen zunehmend größere PV-Projekte, die eine sorgfältige Netzverträglichkeitsprüfung erfordern.
Wer in Dortmund eine Freiflächenanlage, einen Solarcarport oder einen Speichercontainer plant, sollte den Untergrund kennen. Die Bezirksregierung Arnsberg erteilt als Bergbehörde für Grundstücke in Nordrhein-Westfalen eine Auskunft zur bergbaulichen Situation und zur Bergschadensgefährdung. Die Gebühr beträgt pauschal 30 Euro. Antragsberechtigt sind Eigentümer oder Bevollmächtigte, benötigt werden ein Lageplan mit Grundstücksgrenzen und ein Grundbuchauszug. Einen ersten Überblick gibt das Portal Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW.
Für Photovoltaik und Batteriespeicher ist diese Auskunft mehr als eine Formalie. Fundamente von Unterkonstruktionen und Containern hängen von der Tragfähigkeit des Bodens ab. Bei Dachanlagen auf Hallen mit Bergschäden können Schiefstellungen des Tragwerks die Lastannahmen verändern. Bei Bewertungen und Schadensgutachten auf ehemaligen Zechen- und Industrieflächen gehört die Bergbauauskunft deshalb zu den Unterlagen, die wir anfordern.
Die Stadt hat ihr Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen im Februar 2026 wieder geöffnet. Neue Anlagen ab 5 kWp auf Ein- und Zweifamilienhäusern erhalten pauschal 1.000 Euro. Es gelten Einkommensgrenzen von 75.000 Euro für Alleinstehende und 150.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung. In der ersten Runde gingen in kurzer Zeit über 200 Anträge ein. Bewilligungen waren wegen der Haushaltslage bis zum 31. März 2026 zurückgestellt.
| Regelwerk | Geltungsbereich | Relevanz für PV |
|---|---|---|
| VDE-AR-N 4100 | TAR Niederspannung | Pflicht: Zählerplatz, HAK, Schutzkonzept |
| VDE-AR-N 4105 | Erzeugungsanlagen am NS-Netz | Pflicht bei Anschluss an das Niederspannungsnetz |
| VDE-AR-N 4110 | TAR Mittelspannung | Pflicht bei Anschluss an das Mittelspannungsnetz |
| Ergänzende TAB DONETZ | Regionale Ergänzungen | Netzbetreiberspezifische Anforderungen |
| Anforderung | Spezifikation |
|---|---|
| Zählertyp | eHZ, Dreipunktbefestigung |
| Überspannungsschutz | Kombiableiter Typ 1+2 (Pflicht bei Neuanlagen) |
| SLS-Schalter | selektiver Leitungsschutzschalter vor dem Zähler |
| Platzreserve | 1 Platz für Smart-Meter-Gateway |
| Potentialausgleich | an Haupterdungsschiene |
Balkonkraftwerke bis 800 W können bei DONETZ im vereinfachten Verfahren angemeldet werden.
Dortmund liegt in der Amprion-Regelzone. Der zuständige Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) ist die Amprion GmbH. Amprion verantwortet die Systemstabilität im Höchstspannungsnetz (220/380 kV). Auf regionaler Verteilnetzebene ist zudem Westnetz als weiterer relevanter Akteur tätig.
| Ebene | Betreiber | Spannungsebene | Relevanz für PV/BESS |
|---|---|---|---|
| Übertragungsnetz | Amprion | 220–380 kV | Systemstabilität, EEG-Einspeisung |
| Verteilnetz | DONETZ | 0,4–20 kV | TAB, Netzanschluss, Zählerplatz |
| Kundenanlage | Anlagenbetreiber | 0,4 kV (NS) | PV-Generator, BESS, Wechselrichter |
Regionale Besonderheiten für Planung und Begutachtung in Dortmund:
Dortmunds ehemalige Stahl- und Kohlestandorte (Phoenix-West, Westfalenhütte) werden zu Solar-Gewerbeparks. Altlastengutachten und Bodensanierungsnachweise sind vor PV-Freiflächeninstallation erforderlich.
Im Dortmunder Norden treten bergbaubedingte Senkungen auf. Fundamente für PV-Freiflächen und Speichercontainer erfordern geotechnische Gutachten zur Tragfähigkeit.
Dortmunds Logistikzentren in Brackeler Feld und am Westfalendamm bieten Flachdachflächen von 10.000–50.000 m². Anlagen über 500 kWp erfordern Mittelspannungsanschlüsse und Schutzkonzepte nach VDE-AR-N 4110.
Im Stadtgebiet Dortmund sind sowohl DONETZ als auch Westnetz als Verteilnetzbetreiber aktiv. Die Zuständigkeit muss vor Projektbeginn anhand der Anschlussadresse geklärt werden.
| Anlass | Unsere Leistung |
|---|---|
| Abnahme-Gutachten | TAB-Konformitätsprüfung, Mängelprotokoll |
| Streit mit Netzbetreiber | Unabhängige technische Bewertung |
| Anlagen ab 30 kWp, Mittelspannung, Kapazitätsengpass | Netzverträglichkeitsprüfung, Netzanalyse, Alternativkonzepte |
| Mängelgutachten | DIN VDE 0100-600, Thermografie, EL |
VDE-AR-N 4100 und 4105 (Niederspannung) bzw. 4110 (Mittelspannung) plus ergänzende TAB der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ).
Ausschließlich durch den Elektrofachbetrieb. Details: DONETZ Website.
Muss VDE-AR-N 4100 und ergänzende TAB erfüllen. Ältere Schränke (vor 2010): eHZ, Überspannungsschutz, SLS. Kosten: 1.000–2.500 EUR.
Abhängig von Anlagengröße und Fragestellung. Kontakt: info@pv-bess-assessor.com oder +49 89 97 31 37 43.
Bei Anlagen ab 30 kWp, Mittelspannung, Netzverträglichkeitsfragen, Streitigkeiten mit dem Netzbetreiber, Abnahmen gewerblicher Anlagen.
Wir kennen die TAB der DONETZ aus der täglichen Praxis. Sprechen Sie uns an.
Kontakt aufnehmen| Adresse | Dortmunder Netz GmbH, Ostwall 60, 44135 Dortmund |
| Telefon | 0231 544-0 |
| info@do-netz.de | |
| Website | DONETZ: TAB |
Wir begutachten bundesweit. Die Seiten fassen die TAB des jeweiligen Netzbetreibers zusammen:
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Zuletzt aktualisiert: 2026-09-28 | Autor: Christoph S. Prestele, TÜV-zertifizierter Sachverständiger | Quelle: Dortmunder Netz GmbH (DONETZ)